Siemens und IFS wollen industrielle KI und digitale Zwillinge enger miteinander verzahnen. Ziel ist es, Daten aus Entwicklung, Fertigung und Anlagenbetrieb durchgängig nutzbar zu machen und damit Produktivität, Zuverlässigkeit und Anpassungsfähigkeit zu erhöhen.
In Betrieben, in denen Anlagenwissen über Jahrzehnte gewachsen ist, gehen mit dem altersbedingten Ausscheiden erfahrener Mitarbeiter wichtige Kompetenzen verloren. Mit digitalen Zwillingen lässt sich dieses Wissen konservieren und langfristig nutzbar machen.
Das Modell einer Architektur schafft die Grundlage für eine intelligente, interoperable und sichere Datenvernetzung von Produktion, IT-Systemen und Datenräumen. Sie ebnet den Weg für datengetriebene Services, intelligente Anwendungen und neue Geschäftsmodelle in der Industrie.
Industrie 5.0 lautet der neue Zielbegriff in der Fertigung. Es geht um Fabriken, in denen digitale Zwillinge eigenständig agieren. In Asien setzt sich dieses Konzept durch. Europäische Betriebe, die nicht nachziehen, fallen zurück, warnt die German Technology & Engineering Corporation.
Die intelligente Fabrik ist längst Realität – Roboter sind nicht mehr „unwissend“, sondern arbeiten vernetzt, sind lernfähig und flexibel. Möglich wird dies vor allem durch den Einsatz von KI in der Produktion, unterstützt durch Edge Computing: Daten werden in Echtzeit verarbeitet – so können Entscheidungen direkt am Ort des Geschehens getroffen werden.
Die Industrie steht vor großen Herausforderungen: Produktionsprozesse müssen effizienter, kostensparender und nachhaltiger werden. Auf der Hannover Messe präsentieren führende IT-Unternehmen wegweisende Lösungen, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) und digitaler Technologien genau diese Transformation ermöglichen.
Die Zukunft des Business Process Managements (BPM) und der Governance, Risk & Compliance (GRC) wird durch wegweisende Trends geprägt: KI, digitale Zwillinge und IPA steigern Effizienz und Sicherheit, während ESG-Faktoren nachhaltige Geschäftsmodelle fördern und die Resilienz stärken.
Ein modernes ERP-System wird heute oft als digitaler Zwilling eines Unternehmens verstanden. Mit diesem System können Unternehmen die Auswirkungen unerwarteter Veränderungen nachvollziehen und bei Bedarf ihre Abläufe flexibel anpassen – ein entscheidender Faktor für die Resilienz durch ERP-Systeme.
Edge Computing und Künstliche Intelligenz finden ihren Weg in die Fertigung. Die Industrie baut gerade die Barrieren zwischen IT und Operational Technology ab. Open-Source-Technologien kommt dabei eine wichtige Rolle zu.
Auch in der Fertigung hat Künstliche Intelligenz ein hohes Potenzial. Die passenden Algorithmen in der Fertigung beschleunigen Prozesse auf dem Shopfloor, erhöhen die Ausfallsicherheit und Qualität und verbessern das Energiemanagement.
Welche Investitionsschwerpunkte, KI-, Cloud- und Softwaretrends die Modernisierung der ERP-Landschaft prägen.
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