Gastbeitrag
Die Sicherheitsarchitektur für die Digitale Fabrik verändert sich gerade grundlegend: Digitale Zertifikate lösen die Netzwerk-basierten Zugriffe und die Validierung von Protokollen ab. Im Fokus steht nun die Public Key Infrastructure.
Unternehmens-KI stößt an Grenzen, wenn Daten über Systeme, Clouds und Ländergrenzen hinweg genutzt werden sollen. Datenhoheit, Sicherheit und Governance werden damit zur Architekturfrage – und entscheiden zunehmend darüber, wie gut KI skalierbar ist.
CRM-Systeme stehen vor einem Rollenwechsel. Sie sollen Kundendaten nicht mehr nur verwalten, sondern daraus verwertbare Impulse für Marketing, Vertrieb und Service ableiten. Künstliche Intelligenz wird damit zu einem wichtigen Hebel für moderne Kundenpflege.
Lieferkettenstörungen sind heute keine Ausnahme mehr. Geopolitische Spannungen, Engpässe oder Zollkonflikte können Warenströme jederzeit ins Stocken bringen. Unternehmen müssen schnell reagieren, Alternativen bewerten und Entscheidungen auf aktuelle Daten stützen. Agentenbasierte KI kann dabei helfen.
Auch für Kunden mit On-Premises-Systemen will SAP künftig Anwendungen Künstlicher Intelligenz anbieten. Kunden können nun wieder die für sie am besten passende Betriebsform für ihre IT-Landschaft nutzen. Auch SAP-Konkurrenten begrüßen diese Flexibilität.
KI-Sicherheit endet nicht beim Schutz von Daten. Wenn Systeme Entscheidungen auf Basis fehlerhafter oder manipulierter Informationen treffen, entstehen neue Risiken für Kunden, Mitarbeitende und Unternehmen. Warum Sicherheitsverantwortliche jetzt umdenken müssen.
Der Digitale Produktpass wird für die Fertigungsindustrie zu einem zentralen Instrument, um Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg transparent, nachvollziehbar und nutzbar zu machen. Er bündelt Daten zu Materialien, Herkunft, Herstellung, Nutzung, Wartung, Reparatur und Recycling und macht sie digital zugänglich – für Hersteller, Kunden, Servicepartner, Behörden und perspektivisch auch für Recyclingunternehmen.
Die Logistik macht es vor: Wer nur einen Lieferanten nutzt, der geht ein Risiko ein. In der IT ist die Szenarienbetrachtung bislang selten. Auch hier gilt es jedoch, Abhängigkeiten zu vermeiden. Die Systeme sollten schließlich auch dann robust laufen, wenn sie unter Druck geraten.
Business Software steht vor einem grundlegenden Rollenwechsel. ERP-, CRM- und andere Unternehmensanwendungen sollen künftig nicht mehr nur Prozesse abbilden und Daten verwalten. Mit dem Einzug Generativer KI entwickeln sich Systeme zunehmend zu aktiven Prozesspartnern, die Informationen einordnen, Entscheidungen vorbereiten und operative Abläufe eigenständig unterstützen.
Compliance ist nicht der einzige Grund für E-Invoicing. Marktstudien zufolge senken strukturierte E-Dokumente die Verarbeitungskosten um etwa 59 Prozent für Rechnungssteller und 64 Prozent für Rechnungsempfänger. Ein guter Start in die Finanzdigitalisierung.









