Gastbeitrag
Immer mehr Antworten entstehen direkt in KI-Systemen, noch bevor Nutzer überhaupt eine Website aufrufen. Für Unternehmen verändert das die Rolle der Domain grundlegend: Sie ist nicht mehr nur Webadresse, sondern Herkunftsanker, Identitätsmerkmal und Teil digitaler Resilienz.
Was passiert, wenn Maschinen nicht nur denken, sondern handeln? Physical AI verspricht genau das – und könnte die Industrie grundlegend verändern. Europa hat dabei eine Schlüsselrolle – vorausgesetzt, die Weichen werden jetzt richtig gestellt.
Der Hype um Künstliche Intelligenz (KI) im ERP-System klingt simpel – die Realität in der SAP-Welt ist es nicht. Insbesondere KI ist kein Plug-and-Play-Projekt. Unternehmen müssen ihre Hausaufgaben machen, bevor sie mit dieser Technologie Erfolge erzielen.
Viele Unternehmen haben ihre Produktion digitalisiert – und kämpfen trotzdem mit manueller Steuerung. Warum die Smart Factory nicht an Technologie scheitert, sondern an fehlender Datenintegration und unklaren Systemrollen.
Künstliche Intelligenz hat hierzulande die Experimentierphase hinter sich gelassen. Über den Projekterfolg entscheiden nicht mehr nur die Sprachmodelle. Die Lösungen brauchen Daten und Kontext in Echtzeit, und sie müssen zudem nachvollziehbare Ergebnisse liefern.
Low-Code und KI beschleunigen die Entwicklung von Anwendungen – doch ohne klare Regeln wächst die Schatten-IT. Fehlende Transparenz, Sicherheitsrisiken und Integrationsprobleme sind die Folge. Wer Innovation und Kontrolle verbinden will, braucht Governance, klare Prozesse und Zusammenarbeit.
Bevor eine Datenbank entsteht, braucht es einen klaren Bauplan: das Datenmodell. Die Wahl des passenden Modelltyps entscheidet darüber, ob eine Dateninfrastruktur langfristig stabil wächst. Wird die falsche Struktur gewählt, entstehen Probleme, die später nur mit hohem Aufwand zu beheben sind. Datenmodelle können hier unterstützen.
Wenn Bewerbungen liegen bleiben, entscheiden andere schneller: Intelligente Sprachsysteme können hier unterstützen, Engpässe im Bewerbungsprozess auflösen und Talente schneller ins Gespräch bringen.
Eine schlichte Tabellenkalkulation reicht beim Start eines Unternehmens gut aus, wird aber später schnell zur Bremse. Dies zeigt ein Händler von Logistik-Zubehör, der schließlich mit einer Cloud-basierten ERP-Lösung die Effizienz und Resilienz im Betrieb deutlich erhöht hat.
ERP-Systeme bilden das operative Rückgrat vieler Unternehmen. Entsprechend weitreichend sind die Auswirkungen einer Investitionsentscheidung in diesem Bereich – sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich. Dennoch erfolgt die Auswahl neuer ERP-Lösungen in der Praxis häufig unter Zeitdruck und mit unzureichender methodischer Struktur. Doch genau hier lauern die meisten Risiken – lange bevor das eigentliche Implementierungsprojekt beginnt.









