IT-Hersteller präsentieren auf der CeBIT ihre Innovationen für die digitale Business Transformation. IT-Verantwortliche können sich so kompakt und effizient darüber informieren, welche neuen IT-Lösungen ihre Geschäftsabläufe optimieren, um den Anforderungen ihrer Kunden gerecht zu werden. IT-Matchmaker.news stellt schon heute vor, was CeBIT-Besucher ab 20. März in Hannover zu sehen bekommen.

DIE CeBIT versteht sich als weltweit wichtigste Veranstaltung für die Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Zusätzlich zu den Innovationen aus neuen Lösungsgebieten wie Industrie 4.0 oder Virtual Reality präsentieren IT-Hersteller in Hannover ihre Weiterentwicklungen aus den IT-Disziplinen ERP, MES, CRM, DMS/ECM und Business Intelligence .

PSI stellt digitalisierte Produktionsprozesse vor

In Halle 5, Stand C38, stellt die PSI Automotive & Industry GmbH im Rahmen der Sondershow „Digitalisierung live!“ als Partner der e.GO Mobile AG ihre Standardlösungen PSIpenta/ERP und MES vor. Im Vordergrund der Demonstration stehe die durchgehende digitale Wertschöpfungskette vom Engineering über die Produktion und Logistik bis zum After Sales Service. Die Optimierung der Materialflüsse und der Produktionsreihenfolgen sichere die wirtschaftliche Produktion auch kleiner Losgrößen ab. Die e.GO Mobile AG sei das zweite Elektrofahrzeug-Spin-off aus der RWTH Aachen University, das seine Prozesse von Beginn an digitalisiert.

alnamic zeigt ERP-/IoT-Lösung für Fertigungsunternehmen

In Halle 5, Stand B38, auf dem Dynamics ERP Partnerstand von Microsoft zeigt alnamic die ERP-/IoT-Lösung für Fertigungsunternehmen Product Lifecycle Services für Dynamics AX. Nutzer können laut dem Anbieter damit über die gesamte betriebliche Wertschöpfungskette mit einer einheitlichen Softwarelösung arbeiten: von der ersten Produktidee über die Fertigung bis zum After Sales Service.
Im Mittelpunkt der alnamic Product Lifecycle Services steht das ERP-System Microsoft Dynamics AX. Dieses unterstütze sämtliche im Unternehmen ablaufende Geschäftsprozesse und umfasst den Angaben zufolge zahlreiche Funktionsbausteine für die Bereiche Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Anlagenwirtschaft, Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen auf Grundlage einer gemeinsamen Datenbasis. Je nach Bedarf könnten zusätzliche Komponenten ergänzt werden, zum Beispiel die Product Lifecycle Management Lösung Bluestar PLM, die integriert in Dynamics AX die Verbindung zu CAD-Systemen und Konstruktionsprozessen schafft.
Über die Cloud-basierte Microsoft Azure IoT-Suite lassen sich gemäß alnamic zudem Anlagen, Maschinen und Endgeräte einbinden, um Betriebsdaten in Echtzeit zu verarbeiten. Informationen, die beispielsweise bereits im Rahmen der Konstruktion generiert werden, stünden so in allen Folgeprozessen bis hin zum Service Management und Mobile Field Service zur Verfügung.

Asseco demonstriert direkte Maschinenanbindung

In Halle 5, Stand B26, demonstriert der ERP-Spezialist Asseco die direkte Maschinenanbindung per Business Integration Framework am Beispiel eines 3D-Metall-Druckers des Asseco-Kunden OR Laser. Dabei werde dieser rein auf Konfigurationsbasis mit APplus verbunden, woraufhin sich den Angaben zufolge Auftrags- und Produktionsdaten per XML-Austausch kommunizieren lassen. Die vom ERP-System angeforderten Werkstücke fertige der Drucker live am Messestand und meldee den jeweils aktuellen Arbeitsfortschritt an das ERP-System APplus zurück.

Zum Thema Maschinenanbindung steht auch die Nachverfolgbarkeit von Automotive-Bauteilen im Zentrum der Live-Demonstrationen am Asseco-Stand. Hierzu werde zusätzlich zum 3D-Metall-Drucker ein Laser-Markierer von OR Laser an APplus angebunden. Dieser sei in der Lage, im Zusammenspiel mit dem ERP-System selbst kleinste Bauteile live und in Echtzeit zu bearbeiten und mit einer individuellen Identifizierung zu versehen. Im Bedarfsfall lasse sich damit eine schnelle Rückverfolgbarkeit einzelner Komponenten sicherstellen.

GUS Group präsentiert Digital Hub

In Halle 5, Stand D 16 (11+12), präsentiert die GUS Group sich im ERP-Park der Trovarit AG, unter dem Motto: „Speed up your digital transformation“. Dort zeigt der ERP-Hersteller unter anderem den GUS-OS Digital Hub. Mit dem neuen Service könnten Nutzer der ERP-Lösung GUS-OS Suite ausgewählte Dienste und Funktionalitäten nach außen kommunizieren, ohne dabei sensible Stamm- oder Bewegungsdaten aus der Hand zu geben. Dabei spiele es keine Rolle, ob die ERP-Anwendung lokal im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud betrieben wird.

Der Dienst versetze Anwender der GUS-OS Suite so in die Lage, ihre Prozesse digital mit Menschen und Maschinen auf der ganzen Welt zu vernetzen, ohne dazu in teure Integrationsprojekte investieren zu müssen.
Die Funktionsweise: Mit einer grafischen Oberfläche könnten Nutzer eine REST-Schnittstelle konfigurieren, die dann per Knopfdruck als Digital Hub Service in der Cloud veröffentlicht wird. Dort lasse sich der Dienst dann von autorisierten Nutzern oder Partnern abrufen. Ähnlich funktioniere auch die Kommunikation mit Maschinen. Diese könnten beispielsweise mit einem Wartungs-Digital Hub-Service der GUS-OS Suite verbunden werden. Melden die Sensoren der Maschine einen Fehler oder einen drohenden Ausfall, werde über den Hub umgehend ein Instandhaltungsauftrag im ERP-System gestartet.

Der Digital Hub selbst kenne nur die Metadaten für seinen Service. Weder Benutzerinformationen, noch Stamm oder Bewegungsdaten würden in der Cloud gespeichert. Die Kommunikation zwischen dem externen Anwender beziehungsweise einer Maschine und dem Digital Hub Service verlaufe zudem verschlüsselt.

Ebenfalls im ERP-Park in Halle 5 am Stand E16/6  zeigt die VLEXsoftware+consulting gmbh wie Unternehmen eine stärkere Individualisierung des Produktangebotes und gleichzeitig eine flexible, kosteneffiziente Konfigurations- und Produktionsumgebung mit einem vollständig automatisierten Datenmanagement sicherstellen können. Mit VlexPlus erhalten Unternehmen laut dem Anbieter ein vollständig Browser-basiertes Komplett-System mit unterschiedlichen Branchenausprägungen, das auf die Anforderungen von mittelständischen Fertigungs- und Handelsunternehmen ausgerichtet sei.

abas visualisiert Workflows für Fertiger

©abas

In Halle 5, Stand A20, präsentiert der Karlsruher Software-Hersteller abas , insbesondere dem fertigenden Mittelstand, wie sich die Nutzung von Unternehmenssoftware im Rahmen der Digitalisierung verändert. Dabei dreht sich alles um den Workflow. Der ERP-Spezialist hat dazu einen grafischen Workflow-Designer entwickelt, mit dem Anwender auf die für sie relevanten Geschäftsprozesse zugreifen und diese verändern können. Ziel sei es, komplexe unternehmenskritische Prozesse – mithilfe moderner app-ähnlicher Oberflächen – auch ungeschulten Mitarbeitern verfügbar zu machen.

Auf dem CeBIT-Stand visualisiert abas verschiedene Workflows. Einer der neuen Workflows bezieht sich auf das Kernthema des ERP-Anbieters, die Automatisierung kaufmännischer und administrativer Prozesse. Sprich die Freigabe von Bestellungen und Angeboten oder das Onboarding eines neuen Mitarbeiters. Ein anderer Workflow zielt auf Predictive Maintenance ab: Hier werden Zustandsdaten von Maschinenkomponenten erfasst und mit Informationen aus Drittsystemen kombiniert. Die Zielsetzung sei dabei, auffällige, auf Störungen hindeutende Muster rechtzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen präventiv einzuleiten.
Um definierte Abläufe auf mobile Anwender ausrollen zu können, werden Workflows den Angabe zufolge auch auf Smartphones und Tablets verfügbar sein. So könne beispielsweise eine Lieferung entgegengenommen oder reklamiert werden oder eine mobile Servicekraft im Außendienst einen Reparaturauftrag in Gang setzen.

godesys zeigt native Apps für iOS und Android

In Halle 5, Stand D16 erläutern die ERP-Experten des Mainzer Spezialisten für Geschäftssoftware godesys, warum Firmen das Thema Mobilität vermehrt angehen müssen, um die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters bestmöglich in ihre Geschäftsstrategie einfließen zu lassen. Das neue Release 2 der Software godesys ERP 5.6 biete diesbezüglich native Apps für iOS und Android, die die mobilen Funktionen des ERP-Systems erweitern. Mit godesys ERP könnten Anwender so via PC, Handy oder Tablet auf Geschäftsdaten zugreifen. Die native Apps sind laut godesys auch offline verfügbar.

godesys ERP 5.6 fungiere in diesem Zusammenhang als Steuerungszentrale, die die verschiedenen Module miteinander verbindet und so laut dem Hersteller eine verlässliche Datenbasis garantiert. Zentrale Administrierbarkeit helfe Unternehmen, zusammenhängende Prozesse über die unterschiedlichen Endgeräte hinweg zu kontrollieren und Datenbrüche zu vermeiden.

ams.group zeigt Service management in Echtzeit

Foto: ams.Solution AG

In Halle 5, Stand D28, zeigt die ams.group ihr Lösungs-Portfolio und demonstriert im Showcase „Digitalisierung live!“ im ERP-Park:
in Halle 5, Stand B17/1, was es kann. In das Zentrum ihres diesjährigen Cebit-Auftritts stellt die ams.group die Weiterentwicklung ihres Industrie 4.0-Portfolios. Dass Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger den Nutzen der vierten industriellen Revolution bereits jetzt erschließen können, will die ams.group am Anwendungsbeispiel Servicemanagement belegen. Am Beispiel eines Nietautomaten demonstriert die ams.group, wie das Auftragsmanagementsystem ams.erp die Betriebsparameter ausgelieferter Investitionsgüter permanent überwacht. Die Echtzeit-Analyse erfolge über gesicherte Internetleitungen. Zeichnen sich in den überwachten Betriebsdaten Anomalien ab, informiert  die Software laut dem Hersteller den entsprechenden Servicetechniker, um die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten und somit mögliche Produktionsstillstände zu vermeiden. Die weitreichende Automatisierung von Analyse und Workflow-Steuerung ermögliche es dem  Kundendienst, seine Wartungs- und Instandhaltungseinsätze mit einem Minimum an Organisationsaufwand zu steuern. Die Prozessunterstützung reiche dabei von der Personaleinsatzplanung und Ersatzteilbeschaffung bis zur Dokumentation der Serviceeinsätze und ihrer Abrechnung.

IFS präsentiert Internet-of-Things (IoT)-Lösungen

In Halle 5 am Stand C26 zeigt IFS die Internet-of-Things (IoT)-Lösungen seiner ERP-Software IFS Applications. Im Zentrum steht dabei der IFS IoT Business Connector. Dieser biete eine Plug-and-Play-Anbindung von IFS Applications an die Microsoft Azure IoT Suite und bringt laut dem Anbieter offene APIs zur Verbindung mit anderen IoT-Plattformen mit. Damit könnten Unternehmen große Datenmengen von Anlagen, Maschinen oder Geräten in der Cloud empfangen, verarbeiten und zur operativen Nutzung an IFS Applications weiterreichen. Dort lassen sich laut IFS mit den gewonnenen Erkenntnissen benutzerdefinierte, halb-automatische oder voll-automatisierte Workflows anstoßen. Am Messestand von IFS können Besucher in einer beispielhaften Live-Demonstration erleben, wie auf diesem Wege Telemetriedaten in der Cloud verarbeitet und anschließend in IFS Applications operationalisiert werden. Per Video zeigt IFS außerdem, wie sich Drohnen via IoT für eine effizientere Instandhaltung von Anlagen einsetzen lassen. Sie inspizieren aus der Luft beispielsweise Stromleitungen und können mit computergestützter Bild-Analyse Unterbrechungen der Leitungen erkennen. Tritt dieser Fall ein, wird die Beobachtung über den IFS IoT Business Connector automatisch in IFS Applications registriert und kann dort weiterverarbeitet werden.

Diamant stellt digitale Prozesse im Rechnungswesen und Controlling vor

In Halle 5, Stand E38, am Gemeinschaftsstand des BITMi dreht sich alles um Cloud sowie digitale Prozesse im Rechnungswesen und Controlling. Diamant, Spezialist für Rechnungswesensoftware aus Bielefeld, präsentiert dort unter anderem Diamant/3 in der Cloud, intelligentes Controlling auf Basis von Business Intelligence sowie einen digitalen Rechnungseingangsworkflow.
Als Beispiel für einen schnellen, papierlosen Prozess zeigt das Softarehaus das in Diamant/3 integrierte Rechnungseingangsmanagement, einen digitalen Workflow, mit dem sich der Weg einer Rechnung zur Prüfung, Freigabe und Buchung exakt festlegen lasse ,,Damit erhält die Buchhaltung jederzeit die volle Transparenz über sämtliche eingehenden Rechnungen, ihren Bearbeitungsstatus sowie deren Auswirkungen auf Budget und Liquidität“, erklärt Ralf Schlüter, und ergänzt: ,,Skonto- und Mahnfristen können exakt eingehalten werden und die Dokumente werden im Anschluss GoBD-konform archiviert.“
Für diese GoBD-konforme Archivierung biete Diamant Software die Diamant/3 Revisionssichere Ablage an: Rechnungen würden nach den geltenden gesetzlichen Anforderungen in einem zertifizierten deutschen Rechenzentrum abgelegt und über die gesetzliche geforderte Aufbewahrungsfrist sicher verwahrt.

Microsoft Dynamics: Augmented Reality erweitert den realen Arbeitsraum

©YAVEON

Technologien für die digitale Transformation wollen auch 40 Partnerunternehmen von Microsoft auf der CeBIT vorstellen. In Halle 5, Stand B38, präsentiert sich Yaveon, ein Microsoft Gold ERP-Partner und Branchenspezialist für die Chemie-, Pharma-, Nahrungsmittel- und Medizintechnikindustrie. Der Microsoft-Partner aus Würzburg zeigt dort den Einsatz der Microsoft HoloLens in den produktionslogistischen Prozessen der Lackherstellung bei dem mittelständischen Unternehmen Bergolin. Die Microsoft-Partner Yaveon und daenet haben in einem gemeinsamen Projekt die Dialoge für die Fertigungsaufträge aus dem Enterprise-Resource-Planning (ERP)-System Microsoft Dynamics NAV und der Branchenlösung Yaveon Probatch in den virtuellen Raum einer mixed reality gebracht.

SAP-Partner cormeta zeigt Branchenlösungen

In Halle 4 Stand C04 fasst die cormeta ag unter dem Motto „Digital denken und die besten Plätze besetzen“ ihren diesjährigen CeBIT-Messeauftritt zusammen. Basierend auf den SAP-basierten Branchenlösungen für den Handel – TRADEsprint, die Prozessindustrie – FOODsprint und PHARMAsprint – demonstriert der SAP-Partner sein Technologie-Knowhow von der Cloud über SAP S/4HANA bis zur Internet-of-Things (IoT)-Unterstützung.
Aufgrund der enormen Datenmengen spielt auch die Datensicherheit eine immer größere Rolle. Der SAP-Partner cormeta demonstriert deshalb auf der Messe, wie sich Daten, Informationen, Belege und Dokumente in SAP-Systemen digitalisieren sowie rechtskonform und nachhaltig archivieren lassen.
Wie das Marketing Kunden und Interessenten mit detaillierten Kundeninformationen über alle Kanäle in Echtzeit anspricht, zeigen die cormeta-Berater an SAP-Hybris-Lösungen an. Das Stichwort heißt kontextuelles Marketing. Dahinter verbergen sich Marketingtools für die zielgruppenspezifische und personalisierte Kundenansprache. Eine wichtige Rolle spiele dabei das sogenannte Sweet Spot-Marketing, das dem Kunden das Gefühl vermittele, an jedem Point-of-Sale optimal und ganz individuell angesprochen zu werden. hei


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