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SAP verspricht Kunden Resilienz und Ökologie

Stabile Lieferketten, intelligente Geschäftsprozesse und Nachhaltigkeit – diese Schwerpunkte setzt SAP auf der Hausmesse Sapphire in Florida. In allen Bereichen sollen Cloud-basierte Lösungen Unternehmen geschäftlichen Mehrwert bringen.

Quelle: SAP

Weckruf: „Seit 50 Jahren helfen die Lösungen und die Branchenexpertise der SAP Organisationen weltweit, ihr Bestes zu geben“, berichtet SAP Vorstandssprecher Christian Klein in der Eröffnungskeynote zur SAP-Hausmesse Sapphire in Orlando. „Wollen wir gemeinsam erarbeiten, wie das Business in den nächsten 50 Jahren aussieht! Die Unternehmen sind dann resilient, intelligent und umweltfreundlich.“

Der Weg dorthin ist noch weit: Laut Studie der Boston Consulting Group setzen 80 Prozent der Unternehmen auf digitale Lösungen, um ihre geschäftlichen Herausforderungen zu adressieren. Allerdings sind lediglich knapp 30 Prozent bei dieser Transformation erfolgreich. Drei große Herausforderungen sieht Klein aktuell: den rasanten Wandel, Störungen in der Lieferkette und die mangelnde Transparenz, wenn es um Aktivitäten in Sachen Umweltschutz geht. Alle drei Probleme könnten Unternehmen mithilfe Cloud-basierter Applikationen angehen.

 Stabile Supply Chains und intelligente Netze

Die gerade vorgestellten SAP-Innovationen verbessern die Effizienz und Transparenz von Lieferketten und stärken zudem die Widerstandskraft. Zum Beispiel Apps für das Smartphone-Betriebssystem Apple iOS, welche die digitale Lieferkette optimieren. Die ersten beiden Apps – SAP Warehouse Operator und SAP Direct Distribution – sind im Apple App Store verfügbar.

Die SAP Digital Manufacturing Cloud vereint Analytics, Edge Computing und Automatisierung, um Kunden beim Optimieren ihrer Produktion zu unterstützen. Das SAP Business Network entwickelt sich laut Klein gerade zum weltweit größten Geschäftsnetzwerk. Treten bei einem Lieferanten Engpässe auf, könnten Unternehmen hier alternative Bezugsquellen recherchieren.

Die Cloud als Motor für die Digitalisierung

Für das im vergangenen Jahr vorgestellte Angebot RISE with SAP haben laut Klein inzwischen 2000 Kunden Verträge abgeschlossen. Unternehmen nutzen dabei die Cloud, um ihre End-to-End-Geschäftsprozesse zu optimieren, neu zu gestalten und sowie auf ein modulares ERP-System (Enterprise Resource Plannig) umzustellen. Aktuell unterstützen mehr als 23.000 SAP-Partner die Unternehmen mit Best Practices und maßgeschneiderten Lösungen. Die Angebote RISE with SAP und Soar with Accenture integrieren sämtliche Elemente, die Unternehmen für eine Cloud-basierte Transformation benötigen. Zum Beispiel Cloud-Infrastruktur, Anwendungsmanagement sowie Operations Services. Die aktuelle Version der SAP Service Cloud hat Funktionen für dynamisches Fallmanagement und -modellierung sowie eine native Integration mit Qualtrics XM Discover und Microsoft Teams bekommen.

Low-Code und Prozessautomatisierung

Geht es um das Optimieren von Geschäftsprozessen, verlassen sich Unternehmen längst nicht mehr alleine auf die begehrten, aber raren Entwickler in ihren IT-Abteilungen. No-Code-/Low-Code-Plattformen bieten eine Möglichkeit, die Fachabteilungen mit ins Boot zu holen. SAPs Low-Code-Lösung AppGyver ist nun nativ mit der SAP Service Cloud integriert und als Teil des kostenfreien Bereichs der SAP Business Technology Platform verfügbar. SAP Process Automation, ebenfalls ein Teil des kostenfreien Testangebots SAP BTP Free Tier, wurde um No-Code-Workflow-Management und Robotic Process Automation erweitert.

Auch im Bereich Künstliche Intelligenz hat SAP auf der Sapphire Innovationen zum Optimieren von Geschäftsprozessen vorgestellt. Beispiele dafür sind die Abläufe Lead-to-Cash, Design-to-Operate, Source-to-Pay und Recruit-to-Retire. Hochschulstudenten bieten die Walldorfer einen kostenlosen Zugang zu maßgeschneiderten Lernressourcen in der „Student Zone“ des Lernportals. Um dem wachsenden Bedarf an App-Entwicklung durch nicht-technische Anwender gerecht zu werden, führt SAP Lernmöglichkeiten ein, die Studenten auf Zertifizierungen im Bereich Low-Code/No-Code vorbereiten.

Transparenz schaffen in Sachen Nachhaltigkeit

Umweltbewusstes Handeln ist der dritte Pfeiler von SAPs künftiger Business-Vision. Laut Klein sind Unternehmen mit SAPs Nachhaltigkeitslösungen gut aufgestellt, um ihren Versprechen Taten folgen zu lassen. Zu den jüngsten Innovationen zählen Erweiterungen der SAP Cloud for Sustainable Enterprises. Organisationen haben damit die Möglichkeit, in ihrem Nachhaltigkeitsmanagement Transparenz zu schaffen. Das SAP Product Footprint Management bietet eine Echtzeit-Konnektivität zu Applikationen in der SAP S/4HANA Cloud sowie zu Transport- und Reiseanwendungen und zeigt so den CO2-Fußabdruck von Produkten auf. Jürgen Frisch


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SAP-Implementierung
Quelle: Andreus | www.istockphoto.com

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