Startseite Ratgeber Digitalisierung beginnt mit „Low Hanging Fruits“

Digitalisierung beginnt mit „Low Hanging Fruits“

Die Rezession schickt ihre Schatten voraus: Laut Bitkom gerät die Digitalisierung hierzulande ins Stocken. Pegasystems erklärt, wie Unternehmen die „Low Hanging Digital Fruits“ ohne große Risiken und Budgets ernten.

Quelle: metamorworks | www.istockphoto.com

Bremsklötze: Pandemie, Krieg, Inflation, Lieferengpässe und die Energiekrise sorgen hierzulande für eine digitale Zurückhaltung. Wie die Ergebnisse der jüngsten Bitkom-Studie zeigen, will jedes dritte Unternehmen seine Digitalisierungs-Investitionen im kommenden Jahr zurückfahren. Gleichzeitig sehen zwei Drittel der Unternehmen digitale Geschäftsmodelle als Voraussetzung für den zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg. In dieser Situation sind pragmatische Lösungen gefragt.

Pegasystems, Anbieter einer Low-Code-Plattform, erläutert die Vorteile eines schrittweisen Transformationsplans:

Überschaubare Vision

Die Erfolgsaussichten überdimensionierter Digitalisierungsprojekte sind vergleichsweise gering. Oft vernichten Unternehmen damit enorme Budgets. Eine pragmatisch angelegte Digitalisierungsstrategie konzentriert sich auf die Low-Hanging-Digital-Fruits, also schnell umsetzbare Projekte mit hohen Erfolgsaussichten.

Beherrschbare Komplexität

Überdimensionierte Projekte scheitern häufig am gleichen Muster: zu hohe Ansprüche, zu viele Player, zu viele Planer, zu wenig Macher und zu hohe Komplexität. Die praktische Umsetzbarkeit, Transparenz, Messbarkeit und Erfolgskontrolle gehen dabei verloren.

Konkrete Projekte

Pragmatische Digitalisierungsprojekte nehmen sich überschaubare Teile der Prozesskette vor. Typische Beispiele dafür sind die digital gestützte Entscheidungsoptimierung, die Digitalisierung von Kundenkontakten oder die Prozessoptimierung zur Automatisierung repetitiver Arbeit.

Verschmerzbare Budgets

Während überambitionierte Projekte oft große Budgettöpfe binden, erfordern überschaubare konkrete Projekte weitaus geringere Investitionen. Bei einem Scheitern wird also weniger Geld verbrannt. Erfolge sind andererseits vergleichsweise kostengünstig zu haben.

Geringes Risiko

Neben dem niedrigen Kostenrisiko bedeuten überschaubare Digitalisierungsprojekte auch ein niedrigeres Geschäftsrisiko für das Unternehmen, wenn nicht gleich komplette Geschäftsmodelle digitalisiert werden.

Schnelle Erfolge

Bei Geschäftsprozessen, bei denen sich die Digitalisierung besonders lohnt, ist die Erfolgskontrolle vergleichsweise einfach. Sie zeigen rasch die positiven Ergebnisse, aber auch die Irrwege auf, die so schneller vermieden werden können.

Messbare Fortschritte

Überschaubare Projekte helfen, die Arbeit schneller zu erledigen, die Effizienz zu steigern und knappe Ressourcen freizusetzen. Das optimiert die Prozesse, verbreitert die digitale Erfahrungsbasis und steigert die Motivation der Mitarbeiter.

„Eine sukzessiv ausgelegte Digitalisierungs-Strategie richtet die Aufmerksamkeit und die organisatorischen Ressourcen zunächst auf die Quick-Wins“, erklärt Ileana Honigblum, Vice President Sales & Managing Director für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Pegasystems. „Im nächsten Schritt können die dort gemachten Fortschritte und Lerneffekte dann synchronisiert und harmonisiert werden.“ Jürgen Frisch


Anzeige | Kostenloses Webinar der Trovarit-Academy

A

Clever digitalisieren
Mit Bordmitteln mehr erreichen

12.05.2023
11:30 - 12:15 Uhr

Thema: Optimieren, ohne viel zu investieren: Prozess-Assessment, Bewertung der Software-Unterstützung, Identifikation von Potenzialen (Handlungsfelder)
Referent: Peter Treutlein, Vorstand Trovarit AG
Dynamische Märkte, Globalisierung, Digitalisierung – Unternehmen müssen häufiger denn je ihre Prozesse anpassen, um sich weiterhin zu behaupten. Dabei gilt es oft, besonders schnell zu agieren bzw. zu reagieren, weshalb die neuen Prozesse nicht immer nach den Regeln der Kunst implementiert werden: Mitarbeiter werden nicht ausreichend geschult, Daten- und Informationsflüsse nicht vollständig angepasst, die Software-Unterstützung durch die vorhandenen Systeme nicht sichergestellt. Eine umfassende Analyse und Bewertung des Status Quo scheuen viele Verantwortliche wegen des vermeintlich hohen Aufwands. In dem Webinar zeigt Peter Treutlein, wie man mit den richtigen Werkzeugen effizient ein Prozess-Assessment durchführen, Schwachstellen und Potenziale ermitteln sowie Optimierungsmaßnahmen ergreifen und deren Umsetzung steuern kann, ohne große Summen zu investieren. Eben: Mit Bordmitteln mehr erreichen!
Anmeldung