Gastbeitrag
Refactoring ist nicht weniger als ein Eingriff in die Codebasis von Systemen, der Stabilität schaffen oder neue Risiken erzeugen kann. Entscheidend ist daher das richtige Vorgehen. Doch wie kann man die OP am lebenden Code erfolgreich gestalten?
Die Technologietage 2026 der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) vom 17. bis 18. März in Hamburg stehen unter dem Motto: Lights on Layers. Clarity-by-Design? Das Licht wird dabei auf drei zentrale „Schichten“ gelenkt: Künstliche Intelligenz, Daten und Sicherheit.
Viele Unternehmen setzen große Hoffnungen in KI für die Produktion. Doch ohne strukturierte Produktionsdaten bleibt ihr Potenzial begrenzt. Entscheidend ist der richtige Prozesskontext – und genau hier kommt MES ins Spiel.
Wie viel Individualisierung verträgt ein zukunftsfähiges ERP-System? Der Clean-Core-Ansatz liefert darauf eine klare Antwort – und fordert Unternehmen heraus, gewachsene Strukturen neu zu bewerten. Gleichzeitig rückt er die Frage in den Mittelpunkt, wie sich Stabilität, Upgrade-Fähigkeit und Innovationsanspruch dauerhaft miteinander vereinbaren lassen.
Daten, Technologie, IT-Betrieb und Regulatorik – das sind die grundlegenden Elemente der digitalen Souveränität. Mit quelloffenen Lösungen lassen sich Innovation und Kontrolle eng miteinander verbinden, argumentiert der Technologieanbieter Red Hat.
Der erste Kundenkontakt entscheidet heute über die Stabilität nachgelagerter Prozesse. In vielen Unternehmen beginnt dieser Kontakt weiterhin über eine zentrale Rufnummer. Doch das Modell der klassischen Telefonzentrale stößt an Grenzen, wenn Anrufvolumina schwanken, Fachpersonal fehlt und ERP-nahe Abläufe auf strukturierte, belastbare Daten angewiesen sind.
Künstliche Intelligenz im CRM ist längst keine Vision mehr. Copilot-Funktionen, automatisierte Kampagnen, intelligente Priorisierung im Vertrieb oder proaktive Serviceempfehlungen sind technisch verfügbar – und in vielen Systemen bereits integriert. Doch zwischen „verfügbar“ und „produktiv wirksam“ liegt ein entscheidender Unterschied: die Einführung mit Methode.
Angst ist ein schlechter Ratgeber. Verschieben Unternehmen die Digitalisierung, weil sie die Komplexität fürchten, gefährden sie ihre Zukunft. Schon mit kleinen Schritten lässt sich eine zukunftssichere Basis errichten. Eine Langfrist-Strategie sichert den Weg ab.
Mit der Migration auf SAP S/4HANA modernisieren Unternehmen ihre Geschäftsprozesse und Systemlandschaften – und öffnen gleichzeitig neue Zugriffspfade. Rollen, Berechtigungen und Verantwortlichkeiten verändern sich schneller, als Governance-Strukturen angepasst werden. Genau hier entstehen neue Risiken.
Angesichts rasant steigender Compliance-Ansprüche gilt der Schutz kritischer Infrastruktur oft als Innovationshemmnis. Das muss nicht sein. Als integraler Bestandteil der Unternehmenskultur wandelt sich IT-Sicherheit zum Element der aktiven Gestaltung.








