Start ERP Wenn der IT-Leiter das ERP-System mit in den Ruhestand nimmt

Wenn der IT-Leiter das ERP-System mit in den Ruhestand nimmt

Selbstentwickelte betriebswirtschaftliche Software (ERP) war einst gar nicht so selten. Meist hat diese Lösung der IT-Leiter mitentwickelt. Geht dieser in Rente, kennt niemand mehr alle Details des Altsystems. Mit einer aktuellen ERP-Lösung senken Unternehmen dieses Risiko.

ERP-System
Quelle: NicoElNino | www.istockphoto.com

In zahlreichen Unternehmen ist noch betriebswirtschaftliche Software im Einsatz, die einst aus eigener Kraft entwickelt wurde und über die Jahre stetig gepflegt wurde.

Das Risiko dabei ist immens, und die Gefahr heißt Ruhestand: „Vor allem bei produzierenden Unternehmen im Mittelstand ist häufig noch eine hauseigene Softwarelösung oder eine Kombination aus einem Standard und einzelnen Insellösungen im Einsatz“, erklärt Christian Biebl, Geschäftsführer des Standardsoftwerkers Planat. „Die Lebenszeit dieser Software ist eng mit der Lebensarbeitszeit des IT-Leiters geknüpft, der das System entwickelt hat.“

Angepasste Standardlösungen sind zukunftssicher

Wer zukunftssicher arbeiten will, sollte sich rechtzeitig um Ersatz kümmern. Idealerweise führt er eine Standardsoftware ein und lässt diese durch den Fachmann – nämlich den Entwickler der hauseigenen Altlösung – gemeinsam mit dem Softwarehersteller genau auf den Bedarf zuschneiden. Planat bietet mit FEPA eine ERP-Software für den produzierenden Mittelstand. Altlösungen werden oft auf die FEPA-Plattform migriert, um ein Unternehmen auch mit einer neuen Generation IT-Leiter zukunftssicher zu machen.

Insellösungen waren noch vor wenigen Jahren ein Muss, wenn einheitliche Standardsysteme nicht flächendeckend verfügbar waren. Auch mit der Ablösung dieser Altsysteme sollten Unternehmen nicht zu lange warten, warnt Biebl: „In vielen Unternehmen hat ausschließlich der IT-Leiter die tiefe Kenntnis um die Prozesse und deren digitaler Abbildung in der ERP-Lösung. Daher sollte dieser Know-how-Träger die komplette Einführung des Nachfolgeprodukts begleiten und die Vorteile des ERP-Standards mit den besonderen Erfordernissen des eigenen Unternehmens zusammenführen.“

Ein IT-Flickenteppich läuft ineffizient

Viele Unternehmen nutzen in ihrer IT-Landschaft einen Flickenteppich aus sehr unterschiedlichen Systemen. Dieser Mix ist oft das Resultat von punktuellen Erweiterungen, wie Biebl erläutert: „Manchmal wurden nur einzelne Bestandteile einer Gesamtarchitektur erneuert, nämlich die Module, wo der Leidensdruck hoch war. Dabei darf allerdings nicht der Blick auf das Ganze verloren gehen – sonst entsteht ein Flickenteppich, der durch Medienbrüche und Schnittstellen sehr empfindlich und zudem ineffizient ist.“

Auch wenn die Systemlandschaft in einem Unternehmen aus sehr unterschiedlichen Systemen und Komponenten besteht, hängt oft alles Know-how an einer oder wenigen Personen. „Diese Abhängigkeit kann im Extremfall bis zum Stillstand führen“, warnt Planat-Chef Biebl. „Ein einheitliches System fängt hingegen Medienbrüche ab und sorgt für effiziente Prozesse und damit auch für eine deutliche Ersparnis im Alltag. Wer dann noch seinen ERP-Systempartner als Starthelfer für Prozessoptimierung nutzt, der profitiert doppelt. Umso leichter kann sich dann der IT-Leiter der ersten Stunde in den Ruhestand verabschieden. Jürgen Frisch


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