Startseite Software und Technologie Low-Code-Plattform vereinfacht die App-Erstellung

Low-Code-Plattform vereinfacht die App-Erstellung

Mit der Version 6.5 veröffentlicht Softwarehersteller Simplifier ein Update seiner Low-Code-Plattform. Damit soll die Anwendungserstellung einfacher werden. Wizards, Templates und Assistenten ersetzen dabei das altbekannte Coding.

low code
Quelle: sdecoret | Adobe Stock

Citizen Developer und auch erfahrene Programmierer sollen mit der Low-Code-Plattform Simplifier die Digitalisierung unternehmensinterner Prozesse vorantreiben. Auch Mitarbeiter ohne Programmierkenntnisse erstellen laut Hersteller Applikationen in den eigenen Fachbereichen und nutzen dabei ihr Prozess-Know-how. So entlasten sie die unternehmenseigene IT, insbesondere in einem SAP-zentrischen Umfeld und generieren großen Mehrwert für ihr Unternehmen. Die Plattform baut eine Brücke zwischen der Unternehmens-IT und den Fachbereichen.

Mit der aktuellen Version von Simplifier soll das Erstellen von Applikationen ein Stück einfacher werden. Das Update bietet verbesserte Hilfestellungen und Vorlagen bei der Umsetzung eigener Applikationen und optimiert das Nutzererlebnis durch die Verzahnung von Benutzeroberfläche und Anwendungslogik sowie einen vereinfachten Umgang mit Daten. Über ein Dashboard stehen jedem Anwender Inhalte aus der Anwender-Community zur Verfügung. Der Mobile Client vereinfacht mit einem App-in-App-Konzept die Bereitstellung von Anwendungen auf mobilen Endgeräten. „Mit Simplifier 6.5 machen wir das Leben aller Nutzer leichter, egal über welchen Erfahrungsschatz sie im Bereich Programmierung verfügen“, erläutert Reza Etemadian, CEO bei Simplifier. „Die App-Erstellung ist nun einfacher und eignet sich auch für Einsteiger. Profis können komplexe Anwendunge realisieren und diese ohne Einschränkungen ausbauen.“

App-Wizards stellen Code-Bausteine bereit

Sowohl für Citizen Developer als auch für Anwender mit fundierten Programmierkenntnissen bieten die App Wizards einen schnellen Weg, Anwendungen mit Hilfe von Vorlagen zu entwickeln. In der aktuellen Version stehen vier Assistenten zur Verfügung. So ermöglicht es beispielsweise der Login Wizard, eine Login-Funktionalität für die Anwendung zu erstellen, während sich mit dem Layout Wizard häufig verwendete Layouts konfigurieren lassen. „Die App Wizards befähigen auch Nicht-Entwickler, eigene Applikationen zu bauen, ohne auch nur eine Zeile Code zu schreiben“, erklärt Florian Ruehl, CSO bei Simplifier. „Unternehmen bekommen so die Möglichkeit, ihre Digitalisierungsstrategie ressourcenschonend umzusetzen.“

Assistenten verknüpfen Daten und Konnektoren

Durch die digitalen Assistenten in Simplifier 6.5 lassen sich die Schnittstellen zu den verwendeten Systemlandschaften der Unternehmen in vollem Umfang nutzen. Der Applikationseditor vereint das Erstellen von Benutzeroberflächen mit der Applikationslogik. Sämtliche Daten und App-Elemente lassen sich per Drag & Drop direkt mit der Anwendungslogik verknüpfen und umgekehrt. Aufgrund der immer gleichen Konnektoren findet eine Standardisierung durch die Plattform statt. Das Resultat der Zusammenführung dieser ehemals getrennten Bereiche: optimierte Klickwege, eine einfachere Bedienung, ein einfacherer Umgang mit dynamischen Daten und in der Folge eine Zeitersparnis.

Ein Dashboard bündelt Community-Know-how

Auch beim Dashboard lautet das Credo: Einfachheit und Zugänglichkeit. Neben einem Quickstart-Menü und einer Systemübersicht liefert das Dashboard Inhalte aus der Simplifier Community und dem zugehörigen Marketplace. Community-Content wie Forenbeiträge oder Kurse sind übersichtlich aufgelistet. Die wachsende Anwender-Community hilft sich gegenseitig, ist vernetzt und in stetigem Austausch. Jürgen Frisch


Anzeige | Kostenloses Webinar der Trovarit-Academy

A

Clever digitalisieren
Mit Bordmitteln mehr erreichen

08.10.2021
11:00 - 11:45 Uhr

Thema: Optimieren, ohne viel zu investieren: Prozess-Assessment, Bewertung der Software-Unterstützung, Identifikation von Potenzialen (Handlungsfelder)
Referent: Peter Treutlein, Trovarit AG
Dynamische Märkte, Globalisierung, Digitalisierung und jetzt auch noch die Corona-Pandemie – Unternehmen müssen häufiger denn je ihre Prozesse anpassen, um sich weiterhin zu behaupten. Dabei gilt es oft, besonders schnell zu agieren bzw. zu reagieren, weshalb die neuen Prozesse nicht immer nach den Regeln der Kunst implementiert werden: Mitarbeiter werden nicht ausreichend geschult, Daten- und Informationsflüsse nicht vollständig angepasst, die Software-Unterstützung durch die vorhandenen Systeme nicht sichergestellt. Eine umfassende Analyse und Bewertung des Status Quo scheuen viele Verantwortliche wegen des vermeintlich hohen Aufwands. In dem Webinar zeigt Peter Treutlein, wie man mit den richtigen Werkzeugen effizient ein Prozess-Assessment durchführen, Schwachstellen und Potenziale ermitteln sowie Optimierungsmaßnahmen ergreifen und deren Umsetzung steuern kann, ohne große Summen zu investieren. Eben: Mit Bordmitteln mehr erreichen!
Anmeldung