Start Hannover Messe Spezialhersteller fokussieren auf die Fertigung

Spezialhersteller fokussieren auf die Fertigung

Innovationen in der Produktion – darauf zielt die HANNOVER MESSE. Die Spezialanbieter für Manufacturing Execution Solutions (MES) erweitern ihre Fertigungssteuerung mit Künstlicher Intelligenz.

HANNOVER MESSE Smart Factory
Quelle: Deutsche Messe

HANNOVER MESSE | Smart Factory und vernetzte Fertigung im Fokus: Die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Produkten kommt mit großen Schritten voran. Die HANNOVER MESSE präsentiert sich als Leitmesse für integrierte Prozesse und Industrielösungen und gibt Antworten auf Fragen nach Steuerungssoftware entlang der industriellen Prozesskette. Unter dem Leitthema „Think Tech forward“ bilden die Aussteller vom 20. bis zum 24. April die Digitalisierung der Fertigung umfassend ab.

📌 Highlights | Hannover Messe 2026

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HANNOVER MESSE: Von isolierten Systemen zur vernetzten Smart Factory

HANNOVER MESSE Smart Factory
Aptean AppCentral ist eine intelligente Plattform, die Produktions- und Geschäftsprozesse von Fertigungsunternehmen über die Cloud miteinander vernetzt. (Quelle: Aptean)

Der Spezialhersteller Aptean zeigt in Halle 15, Stand D29 eine intelligente Plattform, die Produktions- und Geschäftsprozesse über die Cloud vernetzt. Die Lösung AppCentral integriert ERP, MES, Warehouse Management, CRM, und Product Lifecyle Management in einer einheitlichen Arbeitsumgebung und schafft die Grundlage für durchgängige Smart-Factory-Prozesse.

AppCentral löst Datensilos auf und synchronisiert Prozesse über Abteilungsgrenzen hinweg. Kernstück dabei ist eine eng integrierte Künstliche Intelligenz. In Aptean Intelligence analysieren KI-Agenten operative Daten in Echtzeit, automatisieren wiederkehrende Aufgaben und prognostizieren Engpässe. So bewältigen Unternehmen Variantenvielfalt, schwankende Lieferketten und steigende Transparenzanforderungen.

Fertigungsbetriebe stehen vor der Herausforderung, Prozesse über Abteilungen, Werke und Systeme hinweg zu koordinieren. Klassische ERP-Systeme bilden zwar das Rückgrat der Unternehmenssteuerung, stoßen aber schnell an ihre Grenzen, wenn es um das enge Vernetzen von Produktion, Logistik und Vertrieb geht. AppCentral ersetzt isolierte Insellösungen durch durchgängige Datenflüsse und schafft so die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen

Künstliche Intelligenz als Treiber für Effizienz und Transparenz

„Ein spannender Anwendungsfall für Künstliche Intelligenz ist die Möglichkeit, dem System Fragen in Alltagssprache zu stellen und in Sekunden Antworten aus allen verbundenen Anwendungen zu erhalten“, erklärt Marc-Oliver Rübel, Geschäftsführer der Aptean Germany GmbH. „Mit AppCentral führen wir Daten, Workflows, Support und Branchenlösungen zusammen. Teams müssen nicht mehr zwischen Systemen wechseln oder auf Analysen warten.“

Neben der reinen Datenanalyse bietet Aptean Intelligence kontextbezogene Unterstützung direkt im Arbeitsablauf. Diese reicht von Schritt-für-Schritt-Anleitungen bei komplexen Vorgängen bis zur proaktiven Risikoerkennung. In variantenreichen Fertigungsumgebungen, wo sich Planungen häufig ändern und schnelle Reaktionen gefragt sind, sorgt dies für eine stabile Auftragsabwicklung.

„Mit AppCentral erhalten Unternehmen eine Plattform, die den Arbeitsalltag spürbar vereinfacht und sich nahtlos in Smart-Factory-Konzepte im Umfeld der HANNOVER MESSE einfügt“, berichtet Marc-Oliver Rübel. Dank des modularen Ansatzes können Fertiger mit einzelnen Anwendungen starten und den Funktionsumfang schrittweise erweitern. Da sämtliche Apps miteinander vernetzt sind, bleiben Transparenz und Datenkonsistenz erhalten. Die Plattform passt sich flexibel an – sei es in der diskreten Fertigung, der Prozessindustrie, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie oder im Handel.

Fertigungssteuerung und Produktdatenmanagement

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Die Feinplanungslösung Asprova APS zielt auf reduzierte Produktionsdurchlaufzeiten, reduzierte Halbfabrikatbestände, erhöhte Ressourcenproduktivität, verbesserte Transparenz der Fabrik und einen minimierten Planungs- und Steuerungsaufwand. (Quelle: Asprova)

Der Spezialhersteller Asprova, Anbieter von Lösungen für Advanced Planning and Scheduling (APS) und Supply Chain Planning (SCP), präsentiert in Halle 15, Stand E48 Anwendungen für eine effiziente Produktion und optimierte Supply Chain.

Asprova bietet konfigurierbare Standardlösungen, die sich ohne Programmierung implementieren und eng in die bestehende IT integrieren lassen. Die Algorithmen simulieren, planen und steuern Produktionsprozesse mit höchster Präzision. Das Ziel sind messbare Verbesserungen bei Durchlaufzeiten, Ressourcenauslastung, Beständen sowie Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zwei Anwendungen arbeiten bei der Planung der Produktion und der Supply Chain im Tandem: Asprova APS – Advanced Planning and Scheduling bildet Prozesse, Regeln und Restriktionen ab und liefert realistische Planungsergebnisse. Die Ergebnisse sind verkürzte Durchlaufzeiten, geringe Bestände, eine hohe Auslastung und eine transparente Planung nahe Echtzeit, die bei Änderungen schnelle Reaktionen ermöglicht. Asprova SCP – Supply Chain Planning sorgt für eine Steuerung und Synchronisierung der Supply Chain und steigert die Effizienz über alle Standorte hinweg. Das Ergebnis ist eine durchgängige Supply-Chain-Planung, abgestimmte Kapazitäten, Transparenz entlang der Supply Chain und verlässliche Entscheidungsgrundlagen.

Manufacturing Intelligence für Industrie 4.0

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Die Enterprise Data Platform von Critical Manufacturing vereinheitlicht Informationen aus Fabriken, Systemen und Geschäftsbereichen und schafft die Grundlage für Echtzeit-Transparenz. (Quelle: Critical Manufacturing)

Critical Manufacturing präsentiert in Halle 15, Stand C14, seine Kompetenz in Manufacturing Execution Systems (MES) und Enterprise Data Management für die diskrete High-Tech-Fertigung. Im Fokus steht dabei, wie Unternehmen auf Basis einer modularen Industry-4.0-Plattform ihre Fertigungsprozesse steuern, überwachen und optimieren.

Das MES-System von Critical Manufacturing bietet Echtzeit-Transparenz, vollständige Rückverfolgbarkeit und durchgängige Steuerung über sämtliche Produktionsumgebungen. Maschinen, IoT-Geräte und Unternehmensanwendungen werden vernetzt, Datensilos aufgelöst und manuelle Tätigkeiten minimiert. So entstehen Entscheidungsgrundlagen zum Verbessern der Qualität, zur Steigerung des Durchsatzes und zur Skalierung von Fertigungsprozessen. Die in die Plattform integrierte Künstliche Intelligenz ermöglicht den Aufbau eines Intelligence-Ökosystems.

Die Enterprise Data Platform von Critical Manufacturing vereinheitlicht Informationen aus Fabriken, Systemen und Geschäftsbereichen. Sie schafft die Grundlage für Echtzeit-Transparenz, systemübergreifende Integration, Benchmark-Analysen und kontinuierliche Verbesserung. Das Canonical Data Model standardisiert Fertigungsereignisse standortübergreifend und sorgt für verlässliche Daten – auch aus MES-Systemen von Drittanbietern. Jürgen Frisch