Start Hannover Messe Datenräume in der Industrie: Globale Manufacturing-X-Anwendung für KMU auf der Hannover Messe

Datenräume in der Industrie: Globale Manufacturing-X-Anwendung für KMU auf der Hannover Messe

Wie kleine und mittelständische Unternehmen weltweit standardisierte Maschinendaten sicher und souverän austauschen können, zeigt ein gemeinsamer Demonstrator von VDMA, T-Systems und umati auf der Hannover Messe 2025. Der Aufbau bringt Daten aus vier Kontinenten in ein Manufacturing-X-kompatibles Ökosystem – und dokumentiert in Echtzeit den CO₂-Fußabdruck von Produkten.

Nachhaltigkeit Smart Factory
Quelle: ©Petmal | istockphoto.com

Standardisierte Maschinendaten als Grundlage für Datenräume in der Industrie

Im Mittelpunkt steht eine erste globale Umsetzung der Initiative Manufacturing-X für den Maschinen- und Anlagenbau. Basierend auf offenen Standards ermöglicht die Lösung den Austausch von Maschinendaten in einem souveränen Datenraum – inklusive digitalem Produktpass und Live-Berechnung des „Product Carbon Footprint“. Sie zeigt exemplarisch, wie sich Datenräume in der Industrie auf Basis internationaler Standards konkret umsetzen lassen.

Die Grundlage bildet die im VDMA entwickelte Architektur „X for Machinery“, die gezielt kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Datenräumen erleichtert. Sie kombiniert etablierte Standards wie OPC UA, OPC UA for Machinery (40001) und die Vorgaben der International Data Spaces Association (IDSA). So entstehen vertrauenswürdige, interoperable Datenräume in der Industrie, in denen Unternehmen ihre Datenhoheit behalten.

Ein zentrales Element ist das „FX Port“-Konzept: Über die Plattform umati.app und einen speziellen Connector gelangen standardisierte Maschinendaten aus Asien, Brasilien, Deutschland, Spanien und den USA live in den Datenraum. Die Dateninfrastruktur, die Authentifizierung neuer Teilnehmer sowie der Connector werden von T-Systems bereitgestellt und betrieben.


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guided tours Hannover Messe
Quelle: Trovarit AG

Guided Tours auf der HANNOVER MESSE 2025

Auch in diesem Jahr lädt die Trovarit AG zu den gefragten Guided Tours rund um ERP und MES ein. Ein erfahrener Marktexperte führt Sie gezielt zu den Messeständen von vier ausgewählten ERP- bzw. MES-Anbietern, die ihre Lösungen anhand eines strukturierten Skripts präsentieren.

Zu den Guided Tours

 


Datenräume schaffen Mehrwert – besonders für kleine und mittlere Unternehmen

Datenräume sind das digitale Fundament für Europas Zukunft“, erklärt Christine Knackfuß-Nikolic, Chief Technology Officer von T-Systems. „Gerade für kleine und mittelgroße Unternehmen bietet sich die Chance, neue, datenbasierte Geschäftsmodelle mit zusätzlichen Serviceangeboten zu entwickeln und effiziente KI-Anwendungen zu realisieren“, ergänzt Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer.

An der Umsetzung der Lösung beteiligt sind unter anderem die Federation of Industries of Minas Gerais (FIEMG), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), CESMII, TRIMEK S.A. Teil von Innovalia Metrology, das Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der Technischen Universität Darmstadt sowie interop4X.

Erleben Sie den Datenraum Live auf der Hannover Messe: Halle 9, Stand F25 bei umati.


Über umati

umati ist eine Initiative von Maschinenbauern und deren Kunden, die offene, standardisierte Schnittstellen auf Basis der Kommunikations-Architektur OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) fördern und nutzen wollen.

Über VDMA

Der VDMA vertritt 3600 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung und Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt rund 3 Millionen Menschen in der EU-27, davon mehr als 1,2 Millionen allein in Deutschland. Damit ist der Maschinen- und Anlagenbau unter den Investitionsgüterindustrien der größte Arbeitgeber, sowohl in der EU-27 als auch in Deutschland. Er steht in der Europäischen Union für ein Umsatzvolumen von geschätzt rund 910 Milliarden Euro. Rund 80 Prozent der in der EU verkauften Maschinen stammen aus einer Fertigungsstätte im Binnenmarkt.