Unternehmens-KI stößt an Grenzen, wenn Daten über Systeme, Clouds und Ländergrenzen hinweg genutzt werden sollen. Datenhoheit, Sicherheit und Governance werden damit zur Architekturfrage – und entscheiden zunehmend darüber, wie gut KI skalierbar ist.
Der Technologiewandel erzwingt Änderungen in der Führungsebene. Da Künstliche Intelligenz künftig in viele Arbeitsbereiche vordringt, brauchen Unternehmen laut einer IBM-Studie einen Chief AI Officer. Mitarbeiter benötigen Umschulungen und Weiterbildung, während Talent- und Technologieführung zusammenwachsen.
Lieferkettenstörungen sind heute keine Ausnahme mehr. Geopolitische Spannungen, Engpässe auf Seewegen, überlastete Flughäfen oder Zollkonflikte können Warenströme jederzeit ins Stocken bringen. Unternehmen müssen die Auswirkungen schnell erkennen, Alternativen bewerten und flexibel reagieren. Agentenbasierte KI kann dabei helfen – vorausgesetzt, sie nutzt aktuelle, unternehmensweit verfügbare Daten.
Sinkende Kosten und weniger Stillstand – das verspricht Predictive Maintenance. Doch die Hürden sind hoch. Ein Projekt lohnt sich nur dann, wenn ein Maschinenausfall hohe Kosten verursacht, und der Betrieb gut gepflegte Daten und eng integrierte IT-Systeme hat.
Auch für Kunden mit On-Premises-Systemen will SAP künftig Anwendungen Künstlicher Intelligenz anbieten. Kunden können nun wieder die für sie am besten passende Betriebsform für ihre IT-Landschaft nutzen. Auch SAP-Konkurrenten begrüßen diese Flexibilität.
Die Eurobaustoff Zentrallager Nord GmbH & Co. KG sichert die Warenverfügbarkeit für mehrere Gesellschafter der Baustoff-Kooperation. Für straffe Bestände und eine effiziente Logistik sorgt eine Software mit Künstlicher Intelligenz, die bald komplett in der Cloud läuft.
Der Digitale Produktpass wird für die Fertigungsindustrie zu einem zentralen Instrument, um Produktinformationen über den gesamten Lebenszyklus hinweg transparent, nachvollziehbar und nutzbar zu machen. Er bündelt Daten zu Materialien, Herkunft, Herstellung, Nutzung, Wartung, Reparatur und Recycling und macht sie digital zugänglich – für Hersteller, Kunden, Servicepartner, Behörden und perspektivisch auch für Recyclingunternehmen.
Business Software steht vor einem grundlegenden Rollenwechsel. ERP-, CRM- und andere Unternehmensanwendungen sollen künftig nicht mehr nur Prozesse abbilden und Daten verwalten. Mit dem Einzug Generativer KI entwickeln sich Systeme zunehmend zu aktiven Prozesspartnern, die Informationen einordnen, Entscheidungen vorbereiten und operative Abläufe eigenständig unterstützen.
Anwender beauftragen IT-Assistenten in natürlicher Sprache. Diese erkennen den gesamten Kontext und führen zusammen mit anderen Assistenten Aufgaben eigenständig aus. Dieses Szenario rund um Künstliche Intelligenz will SAP den Kunden schmackhaft machen.
Zwischen steigenden Kosten, wachsendem Wettbewerbsdruck und zunehmender Komplexität rückt die Fertigung stärker denn je in den Fokus operativer Exzellenz. Entscheidend wird, ob es gelingt, Daten, Planung und Shopfloor-Steuerung intelligent zu verzahnen – und so aus Transparenz echte Handlungsfähigkeit zu machen.
Welche Investitionsschwerpunkte, KI-, Cloud- und Softwaretrends die Modernisierung der ERP-Landschaft prägen.
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