Lösungen rund um Künstliche Intelligenz (KI) entfalten ihren Wert primär dort, wo operative Prozesse stattfinden. Fachabteilungen kennen die täglichen Herausforderungen wie Engpässe und ineffiziente Abläufe am besten. Sie sind daher die entscheidenden Impulsgeber für die Definition spezifischer Anwendungsfälle, bei denen KI sinnvoll unterstützen kann. Die IT-Abteilung übernimmt dann die Rolle des technischen Enablers. Sie sorgt für die Integration, Skalierbarkeit und den stabilen Betrieb der IT-Systeme. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Fachbereich und IT entsteht ein tragfähiges Fundament für nachhaltige KI-Projekte. Wird KI hingegen ausschließlich als IT-Thema gesehen, gelingt keine langfristige Prozessverankerung.
Nutzen – Wirtschaftlichkeit – Kostentransparenz
Unternehmen erzielen typischerweise dann einen schnellen Return on Investment, wenn sie zunächst systematisch analysieren, welche Use Cases das Potenzial für Effizienzsteigerungen bieten, etwa durch optimierte Abläufe oder das Entlasten von Mitarbeiten bei repetitiven Aufgaben. Erst danach folgt die Auswahl der passenden Technologie. Wichtig sind dabei klare Entscheidungskriterien: Hierzu zählen realistische Leistungsversprechen, verlässliche Ansprechpartner, Prozess- und Branchenkompetenz sowie ein belastbares Datenschutzkonzept. Ebenso wichtig sind die Kriterien für die Nachvollziehbarkeit der KI-Ergebnisse, die Qualitätssicherung und ein tragfähiges Betriebs- und Support-Konzept.
Auch die Aspekte Wirtschaftlichkeit und Kostentransparenz sind eng mit der Anbieterauswahl verbunden. Eine aktuelle Studie von Horváth zeigt, dass viele Unternehmen das Preis-Leistungs-Verhältnis zahlreicher KI-Lösungen als unausgewogen empfinden. Versteckte Kosten, etwa für die Datenvorbereitung oder technische Anpassungen, können die Wirtschaftlichkeit erheblich beeinträchtigen. Umso wichtiger sind transparente Kostenmodelle.