Die SAP-Budgets in Deutschland, Österreich und in der Schweiz steigen, wie die SAP-Anwendervereinigung DSAG berichtet. Die Investitionen in SAP S/4HANA legen zu. Bei SAPs Strategie in Sachen Cloud sehen die Anwenderunternehmen allerdings Diskussionsbedarf.
Noch vor Kurzem wollten Unternehmen auf Biegen und Brechen in die Cloud. Nun hat der Hype Risse bekommen. Hohe Kosten und steigende Risiken regen ein Umdenken an. Die Cloud ist nicht tot, sie braucht aber unternehmerisches Kalkül.
Mit der Einführung und wachsenden Akzeptanz von KI-Technologien im vergangenen Jahr hat die digitale Transformation einen weiteren Schub erhalten. In der Unternehmenslandschaft, vor allem im deutschen Mittelstand, sind derzeit verstärkte Bemühungen zu beobachten, Infrastrukturen zu modernisieren und so geeignete Ausgangsbedingungen für die Einführung neuer Geschäftsmodelle und Services zu schaffen. Der Cloud-Migration kommt dabei wachsende Bedeutung zu.
So wie es Microsoft mit der Produktreihe Dynamics vormacht, will nun auch SAP ihre Software künftig vor allem über die Cloud verkaufen. Da die Kunden sich bislang skeptisch zeigen locken die Walldorfer mit hohen Rabatten bei einer SAP S/4HANA-Cloud-Migration.
Der Channel durchläuft bedeutende Veränderungen, die durch die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie, die Inflation, die anhaltende Chip-Knappheit, steigende Betriebskosten und die Umstellung auf Abonnement-Modelle verursacht werden. Bei den Unternehmen zeichnet sich für das kommende Jahr ein Trend ab, der darin besteht, dass sich die Unternehmen auf die Kostenoptimierung konzentrieren und gleichzeitig die Gesamtleistung und die Dienstleistungen verbessern. Dies hat sie auch dazu veranlasst, ihre Cloud-Strategie neu zu bewerten und sicherzustellen, dass sie mit den spezifischen Geschäftsanforderungen übereinstimmt.
Technik alleine reicht für eine erfolgreiche Cloud-Migration nicht aus, warnt der IT-Dienstleister NTT. Unverzichtbar ist ein Kulturwandel hin zu einem agilen Betriebs- und Geschäftsmodell sowie das Akzeptieren der weitgehenden Standardisierung von IT-Systemen.
Im beständigen Wettbewerb um Innovationen und Effizienzsteigerung müssen Unternehmen auch ihre IT-Infrastruktur kontinuierlich weiterentwickeln und auf die Zukunft ausrichten. Welche Erfahrungen Unternehmen machen, wenn sie ihre Daten und Prozesse auf moderne, leistungsfähigere Systeme umziehen, welche Ziele sie dabei verfolgen und welchen Einfluss das Weltgeschehen auf die Umsetzung der Transformationsprojekte hat, zeigt die Transformationsstudie 2023 von NTT DATA Business Solutions und Natuvion.
Mit der Integration von Nicht SAP-Daten etwa aus Salesforce-Systemen vergrößert sich der Funktionsumfang von SNP Glue, einer Lösung für den Datenabgleich. Die erweiterte Konnektivität erleichtert laut Anbieteraussage Projekte rund um Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Big Data.
Die herausfordernden Randbedingungen, in denen Unternehmen sich heute behaupten müssen, halten auch den ERP-Markt in ständiger Bewegung. Denn wenn es um die Bewältigung von Krisen, die Bedienung neuer gesetzlicher Anforderungen oder die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch effiziente Prozesse geht, ist immer auch das ERP-System als zentrale Schaltstelle der Unternehmens-IT gefragt. ERP-Experte Dr. Karsten Sontow nennt die wichtigsten ERP-Trends für 2024 und darüber hinaus.
Über den CISPE-Katalog in Gaia-X können Kunden vertrauenswürdige Cloud-Dienste vergleichen. Anbieter können damit die dazugehörigen Cloud-Komponenten zusammenstellen. Prototyp-Bausteine sollen Vertragsverhandlungen für den Datenaustausch erleichtern.
Welche Investitionsschwerpunkte, KI-, Cloud- und Softwaretrends die Modernisierung der ERP-Landschaft prägen.
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