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Cloud-native Software als Transformationshebel

Die Modernisierung und Automatisierung der IT sowie der Aufbau digitaler und datenbasierter Geschäftsmodelle sind Top-Themen der CIOs. Das zeigt die Lünendonk-Studie „Cloud-native Software Development: Mit Cloud-Technologien und Agilität zu mehr Innovationsgeschwindigkeit und Wettbewerbsvorteilen“.

Quelle: sdecoret | Adobe Stock

Ab in die Cloud: Der steigende Druck zur Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen führt laut Lünendonk dazu, dass die Cloud-Transformation stärker als bisher vorangetrieben wird. Um die Vorteile dieser Betriebsvariante in Hinblick auf Skalierung und Verfügbarkeit zu nutzen, setzen IT-Verantwortliche künftig verstärkt auf Cloud-native Software. 73 Prozent der von Lünendonk befragten Unternehmen nutzen diese Technologie zur IT-Modernisierung, während 68 Prozent sie als Basis für neue Software einsetzen.

Cloud-native Software nutzen Unternehmen laut Lünendonk-Studie sowohl für Neuentwicklungen als auch den Aufbau neuer IT-Stacks. (Quelle: Lünendonk&Hossenfelder)

Für die Studie „Cloud-native Software Development: Mit Cloud-Technologien und Agilität zu mehr Innovationsgeschwindigkeit und Wettbewerbsvorteilen“ haben die Lünendonk-Analysten 150 Führungskräfte aus Softwareentwicklung, Marketing, E-Commerce, Produktentwicklung und IT-Abteilungen zum Status sowie der Relevanz von Cloud-native-Technologien interviewt. Die befragten Unternehmen stammen aus dem gehobenen Mittelstand sowie aus Großunternehmen und Konzernen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Branchenschwerpunkte sind Industrie, Handel sowie Financial Services.

Umbau zu einem modernen IT-Stack ist in vollem Gange

„Lift & Shift, also das reine Verlagern von IT-Anwendungen in die Cloud, schafft allein noch keine signifikanten Benefits für Innovationen, Geschwindigkeit, Agilität und User Experience“, beschreibt Mario Zillmann, Partner bei Lünendonk & Hossenfelder und Studienautor, die Notwendigkeit zur nächsten Stufe bei der Cloud-Transformation. „Vielmehr sorgt dies eher für Kosteneffekte, da die Prozesse an sich gleichbleiben und nur in die Cloud verschoben wurden.“ Den Herausforderungen durch die raschen Veränderungen im Business begegnen knapp zwei Drittel (63 Prozent) der in der Studie befragten Unternehmen und Behörden mit Re-Architecting und Re-Factoring ihrer IT-Anwendungen. Ziel dabei ist der Umbau ihrer Legacy-Anwendungen hin zu einer Cloud-native-Architektur.

Höhere Bereitschaft zum Teilen von Daten in der Cloud

Die Skepsis gegenüber den Cloud-Providern wird in Zukunft laut Lünendonk abnehmen: Während heute nur 48 Prozent eine sehr oder eher hohe Bereitschaft im eigenen Unternehmen zum Bereitstellen von Daten in der Cloud sehen, soll dieser Wert künftig auf 86 Prozent steigen. „Zum einen nimmt die Akzeptanz gegenüber den Hyperscalern zu. Zum anderen erwarten die Unternehmen, dass es zukünftig besser möglich sein wird, Daten und Anwendungen auf eine sichere Art und Weise in der Cloud zu nutzen“, berichtet Tobias Ganowski, Junior Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder. „Ob der Impuls für eine sichere Cloud-Nutzung von den Hyperscalern selbst oder auf Druck der Unternehmen beziehungsweise der Politik kommt, bleibt abzuwarten. In einer sicheren Umgebung können sich jedoch 81 Prozent der aktuellen Cloud-Skeptiker vorstellen, Daten in der Public Cloud zu teilen.“

Aktuell ist die Bereitschaft zum Teilen von Daten in der Cloud bei 48 Prozent der Unternehmen eher hoch und sehr hoch. In den kommenden Jahren soll dieser Wert laut Lünendonk auf 86 Prozent steigen. (Quelle: Lünendonk&Hossenfelder)

Die Marktstudie, die zusammen mit den Unternehmen AUSY Technologies, codecentric, slashwhy, Sopra Steria und Sulzer realisiert wurde, steht kostenfrei zum Download bereit. Jürgen Frisch


Anzeige | Fachbeitrag im Magazin IT-Matchmaker®.guide Microsoft Dynamics erschienen

Quelle: Trovarit AG

Artikel
Dynamics-Anwender suchen Wege in die Cloud
Autor: Jürgen Frisch, Redakteur der IT-Matchmaker®.news
Erschienen: 2021-12-15
Schlagworte: Cloud, Dynamics 365, Microsoft Dynamics, mbuf
Microsoft beharrt auf der Cloud, und die Unternehmen wägen nun ab, in welchen Schritten sie ihre Dynamics-Systeme dorthin migrieren. Andere wagen den Betrieb der Altsysteme ohne Hersteller-Support, wie zwei Arbeitsgruppenleiter des Microsoft Business User Forum berichten.
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