Eine Spielwiese für Fachabteilungen – dies ist nur einer von vielen Mythen rund um die Anwendungsentwicklung mit Low-Code-Technologie. Ein Faktencheck prüft den Realitätsgehalt und schafft die Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Künstliche Intelligenz entscheidet über die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die Dynamik dieser Technologie bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Besonders im Fokus stehen in diesem Jahr die Low-Code-Ansätze, die den Zugang zur KI für Unternehmen revolutionieren.
18 Prozent der Belegschaft in Unternehmen arbeiten weiterhin auf Papier. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 250 Entscheidungsträgern in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihrer Nutzung von (digitalen) Tools für die Ressourcen- und Aufgabenplanung sowie die Kommunikation.
Wenn entnervte Mitarbeitende sich mit nicht genehmigten Cloud-Diensten oder Software selbst behelfen, weil die IT-Abteilung nicht die Zeit und die Kapazitäten hat, um zügig nötige Software zu konfigurieren und bereitzustellen, dann führt das insbesondere in Projekten zur Prozessautomation oft zu Problemen und bietet auch Cyberkriminellen ein willkommenes Einfallstor für Angriffe. Abhilfe schaffen hier No-Code- und Low-Code-Technologien, die Mitarbeitenden einen sicheren und flexiblen Rahmen bieten, um eigene Prozessentwicklungen schnell und Compliance-konform umzusetzen und Schatten-IT gar nicht erst aufkommen zu lassen.
Die Ergebnisse der Studie „State of Low Code 2024“ zeigen, dass die aktuelle Zahl der mithilfe von Low Code entwickelten Anwendungen bei weitem nicht ausreicht, um die Nachfrage im Zuge von Digitalisierungsoffensiven zu decken. Noch immer ist dabei die mangelnde Kollaboration zwischen unternehmenseigener IT und Citizen Developern die größte Schwachstelle.
Einfachheit, Anpassbarkeit und Effizienz stehen im Fokus der Version 8 von APplus. Das Bedienkonzept, das die daten- und ablauforientierte Sicht auf Abläufe kombiniert, lässt sich über Konfiguration und Low-Code anpassen. Intelligente Automatisierung steigert die Effizienz.
Unternehmen brauchen zufriedene Kunden, um erfolgreich zu sein. Moderne CRM-Lösungen unterstützen beim Aufbau von guten Kundenbeziehungen. Der Berliner Software-Anbieter Ninox bringt mit Ninox CRM jetzt eine flexible und individuell anpassbare Komplettlösung auf den Markt, die dank Low-Code die durchgängige Digitalisierung von Kundenmanagement-Prozessen auf einer einzigen Plattform ermöglicht.
Die Anwendungsentwicklung mittels Low-Code-Plattformen zu vereinfachen, ist eigentlich ein alter Schuh. Seit fast zehn Jahren sollen solche Plattformen selbst Laien dabei behilflich sein, neue Anwendungen zu erstellen. Und in Zeiten von Fachkräftemangel, v.a. im Entwicklungsumfeld, erleben die Low-Code-Plattformen einen neuerlichen Boom. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob solche Self-Made-Applikationen ERP-Lösungen bald überflüssig machen können.
Mit Low Code entwickeln auch Mitarbeitende ohne Programmierkenntnisse Anwendungen. Der Low-Code-Spezialist Mendix hält diese Technologie und die damit verknüpfte Organisation für den Schlüssel zum Aufbau des Composable Enterprise.
Der Low-Code-Markt erlebt 2023 ein bemerkenswertes Wachstum, insbesondere im Bereich der Citizen-Development-Plattformen. Diese Plattformen ermöglichen die Entwicklung von Anwendungen ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse und gewinnen daher zunehmend an Beliebtheit in Unternehmen. Dennoch scheitern erstaunliche 54 Prozent der Projekte innerhalb des ersten Jahres ihrer Laufzeit, was viele Fragen über die Anwendungsentwicklung selbst aufwirft und die Qualität von Low-Code-Projekten in den Fokus rückt.
Welche Investitionsschwerpunkte, KI-, Cloud- und Softwaretrends die Modernisierung der ERP-Landschaft prägen.
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