Schlüsselpositionen, die unbesetzt bleiben, ein überlasteter Kundenservice, der nicht mehr hinterherkommt, und verpuffende Kreativität in einem schrumpfenden Team – bislang sind das erst erahnbare Schreckgespenster, die der sich verschärfende Personalmangel am Horizont der Unternehmen erscheinen lässt. Eine Prognose des Statistischen Bundesamts unterstreicht das und malt ein düsteres Bild von Deutschland im Jahr 2036, mit einem gravierenden Mangel von 12,9 Millionen Arbeitskräften, was rund 30 Prozent der Erwerbstätigen im Jahr 2021 entspricht. Was kann man tun, damit diese Vorstellung nicht zur Realität wird? Hier folgen meine drei Top-Tipps:
In so gut wie allen Unternehmensbereichen findet im Rahmen der digitalen Transformation derzeit eine Umstrukturierung manueller Arbeitsprozesse statt. Insbesondere administrative Tätigkeiten profitieren vom Funktionsumfang zeitgemäßer Lösungen, da die Prozessautomatisierung und Effizienzsteigerungen Kapazitäten freisetzen. So hat sich die robotergesteuerte Prozessautomatisierung (RPA) als ein wegweisender Ansatz in der Lohnbuchhaltung etabliert. Und das Potenzial scheint noch lange nicht ausgeschöpft.
Gerade in Bezug auf das Personalmanagement fallen in vielen Unternehmen große Mengen an Daten an: Vom Bewerbungsprozess bis zum Vorstellungsgespräch, von der Abspeicherung wichtiger Personalinformationen bis zur Erstellung der monatlichen Lohnabrechnungen muss alles dokumentiert werden, damit zuständige Mitarbeiter jederzeit den Überblick behalten.
71 Prozent der Berufstätigen in Deutschland fühlen sich aufgrund fehlender Entwicklungsmöglichkeiten in ihrem Unternehmen beruflich „eingeengt“. 75 Prozent glauben, dass künstliche Intelligenz ihre Karriere besser unterstützen kann als ein Mensch, so eine Studie von Oracle.
Die Personalabteilungen hatten lange Bedenken, ihre IT-Systeme in die Cloud zu verlegen. Corona und Homeoffice ändern das. Der Provider Alight Solutions nennt fünf Treiber für Payroll und Zeitabrechnung in der Cloud.
Unternehmen lagern ihre Systeme aus oder fahren hybride Betriebsmodelle. 46 Prozent der Befragten nutzen für die Personalarbeit aktuell Software-as-a-Service-Plattformen. Laut ISG hat sich dieser Anteil in zwei Jahren verdoppelt.
Regelmäßige Feedback-Gespräche, Coaching-Maßnahmen und ein umfassendes Onboarding gewinnen zunehmend an Bedeutung. Primäres Ziel ist es, die Mitarbeiter in den Fokus zu rücken. Digitale Technologien und Datenanalysen leisten dabei wertvolle Dienste.
Welche Investitionsschwerpunkte, KI-, Cloud- und Softwaretrends die Modernisierung der ERP-Landschaft prägen.
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